{ Legal }
AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen der WebArs e.U. — Stand: Januar 2026
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen WebArs e.U., Inhaber Teodor Turlea (nachfolgend „WebArs“), und ihren Auftraggebern (nachfolgend „Kunde“) über die Erbringung von Webdesign-, KI-Automatisierungs- und Online-Marketing-Leistungen. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn WebArs diesen ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
§ 2 Vertragsschluss
Ein Vertrag kommt durch die schriftliche Auftragsbestätigung von WebArs oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande. Angebote von WebArs sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet wurden. Die Angebotsgültigkeit beträgt 30 Tage ab Ausstellungsdatum.
§ 3 Leistungsumfang
Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder der Leistungsbeschreibung. Änderungen und Erweiterungen bedürfen der schriftlichen Vereinbarung und können zu einer Anpassung von Preis und Lieferzeitplan führen (Change-Request-Verfahren).
WebArs erbringt Leistungen nach aktuellem Stand der Technik. Technische Änderungen durch Drittanbieter (z.B. Google, Meta, OpenAI) liegen außerhalb des Einflussbereichs von WebArs und begründen keinen Mangel.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde ist verpflichtet, WebArs alle zur Leistungserbringung notwendigen Informationen, Zugangsdaten und Materialien rechtzeitig zur Verfügung zu stellen. Verzögerungen durch verspätete Mitwirkung des Kunden gehen nicht zu Lasten von WebArs und können zu Anpassungen von Lieferterminen und/oder Mehrkosten führen.
§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen
Alle Preise verstehen sich in Euro, netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Einmalige Projektleistungen werden wie folgt abgerechnet: 50 % Anzahlung bei Auftragserteilung, 50 % bei Projektabschluss bzw. Auslieferung. Monatliche Leistungen sind im Voraus fällig.
Bei Zahlungsverzug ist WebArs berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9,2 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu berechnen (gemäß § 1333 ABGB iVm § 456 UGB) sowie die weitere Leistungserbringung bis zum Ausgleich offener Beträge auszusetzen.
§ 6 Lieferfristen
Lieferzeitangaben sind unverbindliche Richtwerte. Verbindliche Liefertermine bedürfen der ausdrücklichen schriftlichen Vereinbarung. WebArs ist bei höherer Gewalt, technischen Störungen sowie verspäteter Mitwirkung des Kunden von der Einhaltung vereinbarter Fristen entbunden.
§ 7 Abnahme und Mängelrüge
Nach Fertigstellung ist der Kunde verpflichtet, die Leistung innerhalb von 10 Werktagen zu prüfen und allfällige Mängel schriftlich zu rügen. Mängel, die innerhalb dieser Frist nicht gemeldet werden, gelten als akzeptiert. WebArs hat das Recht zur Nachbesserung; schlägt diese zweimal fehl, kann der Kunde Preisminderung oder Rücktritt verlangen.
§ 8 Nutzungsrechte und Urheberrecht
Mit vollständiger Bezahlung überträgt WebArs dem Kunden ein einfaches, zeitlich unbefristetes Nutzungsrecht an den erstellten Werken für den vereinbarten Verwendungszweck. Das Urheberrecht verbleibt bei WebArs. Eine Weiterlizenzierung oder Veräußerung der Werke durch den Kunden bedarf der schriftlichen Zustimmung von WebArs.
WebArs behält das Recht, erstellte Arbeiten zu Referenzzwecken im Portfolio und Marketing zu verwenden, sofern keine ausdrückliche Vertraulichkeitsvereinbarung besteht.
§ 9 Haftungsbeschränkung
WebArs haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist — soweit gesetzlich zulässig — ausgeschlossen. Die Haftung ist auf die Höhe des Auftragswertes begrenzt. WebArs haftet nicht für mittelbare Schäden oder entgangenen Gewinn, der nicht auf grob fahrlässigem oder vorsätzlichem Handeln beruht.
§ 10 Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen der anderen Partei nicht an Dritte weiterzugeben und nur für die Zwecke des jeweiligen Projekts zu verwenden. Diese Verpflichtung gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses.
§ 11 Kündigung
Laufende Serviceverträge (SEO, Betreuung) können von beiden Seiten mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende gekündigt werden. Projektverträge können vor Projektbeginn ohne Kosten, danach nur gegen Erstattung der bis dahin erbrachten Leistungen storniert werden.
§ 12 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Wien, Österreich, sofern der Kunde Unternehmer im Sinne des UGB ist. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Zuständigkeitsregelungen gemäß § 14 KSchG.
§ 13 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine wirksame ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.